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Süddeutscher Cup und Landesmeisterschaften Baden-Württemberg
Bei beiden Wettbewerben wurde nach dem Australischen System geschossen, wobei alle Rotten jeweils eine Linie zweimal am Vormittag und eine Linie zweimal am Nachmittag zu beschießen hatten.
Bei jedem Durchgang der jeweiligen Linie wurde die Schiessposition geändert. Ein Großteil der Schiesspositionen wurde vom sportlichen Leiter neu eingerichtet und bot unerwartete Perspektiven und Eindrücke, die auch für Standkenner eine echte Herausforderung darstellten.
Am Samstag, den 25.06.11 konnten für den Süddeutschen Cup bei morgendlichen kühlen Temperaturen 62 Teilnehmer begrüßt werden. Das Hochdruckgebiet Gertraud vertrieb die morgendliche Kühle und es konnte bei bestem Flintenwetter der Parcours absolviert werden. Das nicht ganz leichte Layout und die Schiesspositionen auf den Wiesenständen, Trap 1 und der Linie A verlangte von den Schützen höchste Konzentration und insbesondere bei den Wiesenständen ein flinkes Auge und Abzugsfinger, da einige Tauben schnell und teilweise durch das sprießende Grün verdeckt, aus dem Blickfeld entschwanden.
Am Sonntag, den 26.06.11 konnte die Landesmeisterschaft Baden -Württemberg bei herrlichstem Sommerwetter mit ebenfalls 62 Teilnehmern ausgetragen werden. Der Schwierigkeitsgrad und die Schiesspositionen waren genauso interessant wie am Vortag, wobei am Sonntag die B und C-Linien beschossen wurden. Insbesondere der neu angelegte und erst am 24ten Juni in Betrieb genommene Stand Trap 2 verlangte den Schützen einiges ab. Die Stimmung der Schützen war sehr gut, gelöst und heiter und der schöne Schiesstag klang bei herrlichem Wetter, guter Verköstigung und einer stimmungsvollen Siegerehrung aus.
Auf Anregung einiger Mitglieder wurde an beiden Wettkampftagen jeweils vor Beginn der Veranstaltung von jedem Mitschützen ein freiwilliger Obolus in einen Topf einbezahlt. Per Losverfahren wurden dann Teams – bestehend aus je vier teilnehmenden Schützen- gebildet. Der Topf wurde im Rahmen der Siegerehrung an die jeweiligen „Winning Teams“ ausbezahlt. Ein Großteil der „Gewinner“ hat seinen Preis direkt „stehen“ lassen. Vielen Dank an die Spender.
Leider kam es bei beiden Veranstaltungen zu unerfreulichen Wartezeiten. Um das in Zukunft zu vermeiden, sollten sich die Schützen zukünftig frühzeitiger für die Veranstaltungen anmelden. Nur so besteht für die Veranstalter ein gewisses Maß an Planungssicherheit und die für eine reibungslose Organisation erforderlichen Maßnahmen können entsprechend bedacht und vorbereitet werden. Wünschenswert wäre die Anmeldung über das Internet, Email oder per Fax, mindestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung.
Erfreulich war, dass bei den Veranstaltungen neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Herzlich Willkommen im Club!



